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Hungertuch-Aktion

Hungertuch-Aktion
Hungertuch-Aktion
© Heike Kohlmann

Mit dem Hungertuch unterwegs

© Heike Kohlmann

Du stellst meine Füße auf weiten Raum

Das Motto der diesjährige Hungertuch Aktion wurde im Kirchort Niederzeuzheim in einer spontanen Aktion von vielen Menschen umgesetzt.

Kommen Sie mit auf der Reise des Hungertuches durch den Ort.

 

Mit dem Hungertuch unterwegs

© Ulrike Kühr

In diesem Jahr kam die Idee, das Hungertuch auf unterschiedlichen Wegen durch die Landschaft in und um Niederzeuzheim zu schicken.

Das Hungertuch war somit nicht wie gewohnt in der Kirche zu sehen, sondern unterwegs.

Unterwegs mit einer jungen Familie, mit Teams oder Einzelpersonen, eine Gruppe Kinder mit Fahrrädern, die man zufällig sah, in der Kindertagestätte, einzelne Läufer oder Spaziergänger, mit Jugendliche denen man zufällig begegnete.

Danke an die beiden Jugendlichen, den Kindern auf den Fahrrädern, der Kitaleitung mit den Kindern, der jungen Familie, den unterschiedlichen Einzelpersonen und Teams, die sich zur Verfügung stellten.

Absichtslos sollte diese Aktion mit dem Hungertuch Bewegung in unsere Landschaft bringen.

Für alle Teilnehmer hatte die Weite eine jeweils andere und besondere Erfahrung.

Pfarrer Müller und die Weite

Was es für Pfarrer Müller durch seine Erblindung bedeutet, die Weite einer Landschaft eines Weges zu erfahren, ein Gespür für einen weiten Raum zu erkunden, drückte er wie folgt aus:

© Mechthild Roth

Den Weg von Hadamar durch die Lai nach Niederzeuzheim gehe ich sehr oft und sehr gern. Wenn ich durch die Lai gehe, ist rechts unten der Elbbach und links oben sind die Bahngleise. Wenn ich dann über die Eisenbahnbrücke gehe und auf das Dorf zugehe, empfinde ich eine Weite. Rechts fällt es nur sanft ab, links steigt es nur sanft an. Die Weite hat ein Ziel: das Dorf Niederzeuzheim vor mir.

© Mechthild Roth

Wenn ich nach getaner Arbeit von Niederzeuzheim mich auf den Weg durch die Lai nach Hadamar mache und das Dorf hinter mir liegt, empfinde ich Weite. Rechts steigt es sanft an, links fällt es sanft ab. Jetzt kann ich all das in Gedanken und im Gebet vor Gott bringen, was ich gerade im Dorf erlebt habe, was mir die Menschen erzählt und anvertraut, worüber wir gesprochen haben.

© Michaela Reichwein

Weitere Erfahrungen

  • Kinder der Kindestagestätte verspüren den weiten Raum, wenn sie bei herrlichem Wetter wieder im Sand spielen können.
  • Andere Kindergartenkinder suchen im Hof die Weite, um endlich wieder Fußball spielen zu können.
  • Berufstätige suchen nach getaner Arbeit das Weite.
  • Familien sind unterwegs mit dem Kinderwagen und suchen die Weite durch dick und dünn.
  • Menschen suchen regelmäßig die Weite mit ihrem Hund unterwegs
  • Kinder suchen die Weite hinter einem interessanten Buch.
  • Familien genießen die ersten Sonnenstrahlen auf der Terrasse. Es braucht nur einen Stuhl um die Weite zu genießen
  • Stress nach der Arbeit abbauen, Ruhe und Stille genießen, am Vorplatz der Kreuzkapelle
© Philipp Homberg
© Philipp Homberg

Fußball

© Philipp Homberg

Mit dem Fahrrad

Beschwingte Füße

© Hiltrud Krombach

Ruheplatz

© Ulrike Kühr

Gemeinsam unterwegs

© Michaela Reichwein

Weitblick

© Familie Prang

Fantasie-Welten

© Mechthild Roth

Du stellst meine Füße auf weiten Raum

Feste Schuhe, leichte Schritte und am Horizont ein Ziel, Wegbegleitung hin zur Mitte und ein sicheres Asyl. Das gibst du mir, du, Gott, ich danke dir.

Gute Wege, starke Brücken, wo Morast ist, festen Stand. Hinweistafeln ohne Lücken, einen Stock in meiner Hand. Das gibst du mir, du, Gott, ich danke dir.

Einen Engel mir zur Seite, einen, der mir Mut zuspricht. Ruheplätze, Brot und Freude und ein Lächeln im Gesicht: Das gibst du mir, du, Gott, ich danke dir.

Refr.: Du stellst meine Füße auf weiten Raum und ich traue mich, mutig zu gehen.

Helmut Schlegel

© Mechthild Roth

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