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Die Heilige Katharina Kasper und Hadamar

Die Heilige Katharina Kasper und Hadamar
Die Heilige Katharina Kasper und Hadamar

Am 1. Februar ist der Gedenktag der Heiligen Katharina Kasper, der Gründerin der Armen Dienstmägde Jesu Christi, die auch Dernbacher Schwestern genannt werden. Katharina Kasper und ihre Ordensgemeinschaft waren mit Hadamar eng verbunden.

Auf die Schnelle fallen mir wenigstens drei Orte in der Stadt Hadamar ein, die heute noch optisch sichtbar an das Wirken der Heiligen Katharina Kasper und ihrer Schwestern in Hadamar erinnern.

Der höchstgelegenste Ort ist der Herzenberg mit seiner Kapelle. Dort ist im Eingangsbereich eine Votivtafel angebracht auf der zu lesen ist, dass der Gottesmutter und der Gründerin der Genossenschaft der Armen Dienstmägde Jesu Christi für die Gebetserhörung gedankt wird. „Genossenschaft“ war einer der ersten Namen für die spätere Kongregation der Armen Dienstmägde Jesu Christi.

 

Vom Herzenberg tiefergelegen liegt die Nonnengasse mit dem Gesundheitszentrum Sankt Anna. Dort ist eine Gedenktafel ansichtig, die unter anderem aufzeigt, das schon seit 1856 die „Dernbacher Schwester“ hier eine Krankenpflegeanstalt betrieben haben, die später das „Annakrankenhaus“ wurde. Gerne denken die alten Hadamarer Bürgerinnen und Bürger noch an das Wirken der Schwestern der Heiligen Katharina Kasper zurück, die bis nach dem Zweiten Weltkrieg hier tätig waren.

Auf dem alten Friedhof an der Liebfrauenkirche am Elbbach erinnert eine mit drei Namen versehene Tafel an die Gräber der Schwestern auf diesem Friedhof. Die Schwestern arbeiteten im Annakrankenhaus und sind in Hadamar verstorben.

Von der Heiligen Katharina Kasper wird berichtet, dass sie selbst oft in Hadamar zu Gast war auf ihrem Weg von Dernbach nach Limburg und zurück. In Limburg suchte sie zur Anerkennung ihrer Gemeinschaft den Bischof auf und hatte auch danach viele Angelegenheiten mit ihm zu besprechen. In Hadamar war sie zu Gesprächen mit dem Stadtpfarrer und pflegt eine freundschaftliche Verbindung zu einer Hadamarer Familie, die im Schatten der Pfarrkirche lebte. Aus dieser Familie wurde dann auch eine Tochter Dernbacher Schwester.

Pfarrer Andreas Fuchs, Katharina-Fan  

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