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Der Brücken-Blog

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Vom 28. September bis zum 9. Oktober war die Brücke in Steinbach zu Gast. Nachfolgend der Text aus der Heimatpost:

Am 28.09.19 war die Brücke in Steinbach zuerst Begegnungsstätte von Jung und Alt auf dem Apfelfest der NABU auf der Apfelwiese. Als schönen Abschluss gab es einen Erntedankgottesdienst mit Kaplan Varga unter freiem Himmel. Dabei diente die Brücke als Altar und war u.a. mit den Erntekörbchen der Kinder geschmückt. Am 06.10.19 war die Brücke beim Umtrunk nach dem Kirmesgottesdienst Anlaufstelle für alle Generationen. Dort wurde auch für die Mitarbeit in den zukünftigen Ortsausschüssen der Gemeinde geworben. Es haben sich viele Freiwillige für verschiedene Arten von Mitarbeit gefunden. Am 07.10.19 war die Brücke Mittelpunkt des traditionellen Baumstellens am Kirmesmontag an der Kindertagesstätte. Die Kinder sangen ein Brückenlied und tanzten dazu.

Zuverlässig, pünktlich, mit Geduld und Freude brachte Werner Jaik die Brücke eine Woche lang von einem Ziel zum anderen Ziel.

Eine Woche lang wurde die Brücke ein Blickfang, wenn sie auf dem Hänger durch die Straßen von Niederzeuzheim gefahren wurde.

Eine solche Brückenzeit Aktion konnte mit seiner Bereitschaft mühelos an allen Zielpunkten mit vielen Anpackern und allen Gruppen durchgeführt werden. Danke auch den vielen Anpackern an jedem Zielort.

Für diesen täglichen Einsatz, Werner ein großes Dankeschön! Das war Spitze!

Menschen gehen auf einer Brücke aneinander vorbei,

Menschen begegnen sich auf einer Brücke,

Menschen lernen sich auf einer Brücke kennen.

Begegnungen finden unterschiedlich statt.

Carina und Peter haben in der Pfarrkirche St. Peter in Niederzeuzheim den Bund fürs Leben geschlossen. Getragen durch Gottes Segen, bilden sie eine Brücke zueinander. So ergab es sich, dass die Brücke, das neue Symbol der Pfarrei, noch in Niederzeuzheim am Hochzeitstag vor der Kirche stand.

Stellvertretend für alle Paare die in diesem Jahr im pastoralen Raum Hadamar geheiratet haben, stehen hier an der Brücke Carina und Peter Titz.

 

 Der gemischte Chor "Lautstark" hatte die Brücke in die Hände genommen und in ihren Proberaum “Bühne Schneiders Saal” getragen.

Der Chor Lautstark hatte zu einem musikalischen Intermezzo eingeladen. Beim Hören vier unterschiedlicher Chorsätzen konnte der Zuhörer die Seele baumeln lassen. Musik wurde so eine Brücke für die Seele. Unterbrochen wurden die Chorsätze durch Brückengedanken, die durch ein Chormitglied gelesen wurden. Am Ende gab es eine Erfrischung an der Brücke. Ein schöner und gelungener Abschluss der Brückenzeit Tour durch unser Dorf.

... zur Brücke nach Sambia hatten aus dem Partnerschaftsausschuss Anka Diefenbach, Thomas Diefenbach und Pfarrer Stefan Müller eingeladen.

Nach dem Sonntagsgottesdienst versammelte sich die Gemeinde an der Brücke vor der Kirche. Das gemeinsame Partnerschaftsgebet Bistum Limburg / Ndola wurde miteinander gebetet. Im Anschluss lasen Anka und Carina Diefenbach zum einen den Brief vor, den sie vorbereitet hatten, damit alle anwesenden die Möglichkeit bekamen, einen Gruß an die ehemalige Freiwillige Persilvia Lusoke zu unterschreiben.

In gleicher Form wurde ein weiterer Brief vorgelesen. Der zweite Brief wurde ein Begrüßungsbrief für die neue Freiwillige aus Sambia.

Sie wird noch im September / Oktober in Niederzeuzheim erwartet und wird in der Kita Niederzeuzheim arbeiten. In dieser Zeit wird sie in einer jungen Familie in der Gemeinde wohnen. Die Gemeinde versammelte sich noch zu einem kleinen Umtrunk. Am Stand des Eine Welt Ausschusses vertreten durch Doris Jung konnten noch faire Produkte erworben werden. Die Brücke zu den Menschen nach Sambia und die Brücke zu den Menschen in der Einen Welt, wurde hier ein schönes Zeichen der Verbundenheit.

Kostet und seht...

Angeregt durch ein Gespräch mit der Frage, wie war das damals mit dem Jungen, den fünf Broten und den zwei Fischen, kam die Idee und der Wunsch auf, eine Brückenzeit am Teich der Familie Stähler in Niederzeuzheim anzubieten.

Wie damals zu Jesu Zeiten, versammelten sich auch an diesem Tag eine Gruppe Menschen um die Brücke nahe am Teich. Pfarrer Andreas Fuchs erzählte den Menschen in einer Katechese, was es mit den fünf Broten und den zwei Fischen auf sich hatte.

Wir alle kenne das Evangelium von der wunderbaren Brotvermehrung. Jesus lässt sich Brot und Fisch reichen, segnet diese und lässt die gesegneten Gaben an die Menschen austeilen. 5000 werden satt und es bleiben noch 12 Körbe Brot über. Soweit so gut. Haben Sie sich schon mal darüber Gedanken gemacht, warum von dem Fisch nichts übrig blieb? Hier an den Fischteichen drängt sich mir diese Frage auf? Der Fisch ist das frühchristliche Christussymbol der ersten Christengemeinden. Die Buchstaben des griechischen Wortes Fisch dienen als Anfangsbuchstaben des Glaubensbekenntnisses:  „Jesus Christus, Gottes Sohn und Erlöser“. Jesus gibt sich ganz für unser Heil, er hält nichts zurück. Genau deshalb bleibt vom Fisch bei der wunderbaren Brotvermehrung nichts übrig.

Diese Brückenzeit am Teich war eine geschenkte Zeit der Stille, der Ruhe und lies die Situationen der Gemeinschaft mit Jesus am See nachempfinden von denen die Bibel häufig berichtet. Am Ende hatte die Familie Stähler auch ein Versuch aus dem Teich für alle vorbereitet

Ein herzliches Dankeschön für die Gastfreundschaft.

 

Eine Brücke für Frieden

Zu einem “etwas anderem” Friedensgebet hatten sich viele Menschen in der Kreuzkapelle versammelt.

Mittelpunkt des Friedensgebetes waren Texte aus dem Buch von  “Und die Vögel werden singen” – Ich der Pianist aus den Trümmern.

Aeham Ahmad stammt aus einer sehr musikalischen Familie, von seinem Vater einem geschätzten Geigenbauer hatte er das Talent zur Musik.

So lernte er Klavier. Der Vater ist blind. Er berichtet, wie er seinen Vater von nun an durch diese zerstörte Stadt begleitete.

Als seine Heimat durch den unsinnigen Krieg immer mehr zerstört wurde, wurde die Musik eine für ihn eine Brücke der Hoffnung.

Seine Sorge galt den Kindern. Er nahm sein Klavier, schob es in die Trümmer. Begann zu spielen, was er fühlte.

So begann er mit den Kindern, wieder Lieder der Hoffnung und vom Frieden zu singen. Der Pianist, das Klavier und die Kinder bauten so eine Brücke für den Frieden.

"Wir kommen aus der Hölle und wünschen uns nichts mehr als den Frieden auf der Welt.

Frieden für unser Land. Wir können die Welt durch die Kraft der Musik verändern."

Der zweite Teil des Gebetes fand draußen an der Brücke statt. Mit einem Friedengebet und dem Segen endete das Friedensgebet.  Viele standen noch eine Zeitlang an der Brücke.

Sternsinger sind eine Brücke zu Kindern in der Welt

Am Donnerstag, dem 29. August 2019, waren die Niederzeuzheimer Sternsinger zur Brücke eingeladen.

Wenn die Sternsinger am Dreikönigstag im Dorf von Haus zu Haus gehen, den Segen bringen und dabei Spenden sammeln für benachteiligte Kinder in der ganzen Welt, dann werden sie dadurch selbst zu Brückenbauern.

                          Kinder / Sternsinger sind Brückenbauer.

Einen schönen Nachmittag am Gelände der Kreuzkapelle erlebten die Sternsinger. Es gab ein spannendes Bibelrätsel aus der Kiste, leckere Muffins und Erfrischungsgetränke. Zu guter Letzt konnten die Kinder ihr Geschick testen, es wurden Freundschaftsbänder in den 9 Farben der neun Pfarreien mit Geduld, Freude und Ausdauer geflochten. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen!

Feierabend im Dorf

die Chorvereinigung Cäcilia hatte zum kleinen Brunnen, im unteren Dorf eingeladen.

Der Platz im idyllischen Ortsteil war ideal den Feierabend miteinander zu feiern. Ein starkes Gemeinschaftsgefühl charakterisierte den Feierabend, denn alle die an diesen Ort zur Brücke kamen sind aus diesem Anlass gekommen, den Abend einmal miteinander zu feiern.

Es wurden alte und bekannte Lieder gesungen. Alle wurden eingeladen miteinander zu singen, dazwischen gab es ein Pausengetränk zur Stärkung. Mit einigen Gedanken zum Feierabend führte Diakon Bernd Pyrlik durch den Abend

Der Feierabend ist nicht nur das Ende der täglichen Arbeit, sondern gleichzeitig auch ein Abend zu feiern. Einst war der Feierabend geprägt vom Lebensrhythmus der Menschen im Einklang mit der Natur, heute ist der Feierabend eher im Einklang mit den Abendterminen zu vergleichen. Der Feierabend von einst – ist nicht mehr der Feierabend von heute.  Es liegt an uns, ob wir den Abend feiern können und sei es für zehn Minuten. Viel Muße ist verloren gegangen durch den Alltagsstress so mancher Arbeit, die selbst am späten Abend noch kein Abschalten möglich macht. Abschalten können ist eine Wohltat, Dinge liegen lassen könne ein Kunst.  Versuchen wir es einmal im Alltag!

Miteinander singen befreit und macht die Menschen fröhlich, das konnte man an der Brücke an diesem Feierabend spüren.

 

Das Büchereiteam hatte zur normalen Öffnungszeit, die Brücke am Eingang der Bücherei platziert. Kinder die zur Bauchausleihe kamen wurden spontan eingeladen, einen Handabdruck an der Brücke der Pfarrei zu hinterlassen. Diese Aufforderung nahmen die Kinder gerne an.

Was dann noch an der Brücke geschah, was dort erfahren und erlebt wurde, erzählt die Brücke in einer kleinen Geschichte.

"Liebe Kinder,

war das schön bei Euch….! Schon seit Tagen war ich auf den Besuch bei Euch in der Bücherei gespannt. Lest Ihr auch so gerne wie ich? Auch liebe ich es, wenn man mir vorliest. Bücher brauen Brücken in andere Welten. Man kann so herrlich in einer Geschichte versinken und tolle Abenteuer erleben. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass ich Euch in der Bücherei besuchen durfte.

Am Mittwoch war es dann soweit. Schon morgens war ich sehr aufgeregt, was mich wohl erwarten würde. Sehr nette Männer haben mir geholfen, vom Friedhof zum Pfarrheim zu kommen, denn so alleine schaffe ich den Weg nicht. Sie suchten einen schattigen Platz für mich und fanden ihn direkt vor dem Eingang ins Pfarrheim. Zwei Büchereimitarbeiterinnen zeigten mir das Bild, das sie von mir auf Keilrahmen gemalt hatten. Das hat mir gut gefallen, ich finde, ich bin gut getroffen.

Pfarrer Müller begrüßte alle Anwesenden und erklärte, dass die Brücke das Symbol ist, das die Gemeinden, die zu unserer neuen Pfarrei werden, verbindet. Jede Gemeinde hat ihre eigene Farbe und zusammen ergeben sie das Symbol der neuen Pfarrei. Dann durften die Kinder raten, aus wie vielen Gemeinden die neue Pfarrei besteht. Nach einem kleinen Hinweis wurden mit Begeisterung meine Farben gezählt und die Kinder kamen zum richtigen Ergebnis: neun Orte.

Danach durfte jedes Kind seinen Finger- oder Handabdruck auf dem Keilrahmenbild hinterlassen. Hierzu wurden die Hände oder ein Finger mit roter Farbe angemalt und dann auf das Bild gedrückt. Mit Eifer waren die Kinder bei der Sache. Es war gar nicht so einfach, bis jedes Kind den richtigen Platz für seinen Handabdruck gefunden hatte. Aber zum Schluss waren alle mit dem Ergebnis zufrieden. Sogar meine zwei jüngsten Besucher, die im Kinderwagen kamen, haben ihre Handabdrücke hinterlassen.

Zum Abschluss bekam jedes Kind noch ein Blatt mit einem Umriss von mir, den sie zu Hause selbst ausmalen dürfen.

Viel zu schnell ging die schöne Zeit bei Euch vorüber. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich bedanke mich bei allen, die sich an dieser tollen Aktion beteiligt haben. Ich komme Euch gerne wieder besuchen oder vielleicht treffen wir uns bei einer anderen Gelegenheit einmal wieder.

Viele Grüße

Eure Brücke"

“Zwischen Himmel und Erde”

Am Mittwoch um 9.00 h  folgten viele Gottesdienstbesucher einer sicher ungewöhnlichen Einladung.

 Inspiriert durch den Liedtext,

"Wo Menschen sich vergessen,
die Wege verlassen, und neu beginnen, ganz neu,

da berühren sich Himmel und Erde, dass Frieden werde unter uns,
da berühren sich Himmel und Erde, dass Frieden werde unter uns."

wurde der Gottesdienst gestaltet. Der Friedhof wurde an diesem Tag ein lebendiger Ort zwischen Lebenden und Toten, zwischen Himmel und Erde.

Ungewöhnlich würden manche sagen. Aber ist das denn so ungewöhnlich?

Schauen wir auf andere Kulturen, so können wir erfahren, dass sie ihre Mahlzeit mitbringen zu den Toten, um so die Gemeinschaft mit ihnen in der Erinnerung zu pflegen. Wir gehen nach dem Begräbnis ebenso zum Kaffee ins Pfarrheim. Erinnern uns an den Verstorbenen und sprechen einander Trost zu.

Von den Toten zu sprechen, sich erinnern, Gedanken auszutauschen, ein Zeichen gegen das Vergessen. So wurde der Friedhof zu einem anderen Ort der Begegnung zwischen Himmel und Erde

Die Gruppe Trauercafe, hatte nach dem Gottesdienst für alle Kaffee und Kuchen vorbereitet. Der Friedhof wurde so zu einem Ort lebendigen Erinnerung.

„Summerbridge“ - Katholische Frauengemeinschaft Niederzeuzheim

Die Brücke und das neue Symbol der Pfarrei St. Johannes Nepomuk, soll das Symbol dafür sein, Trennendes zu verbinden und Menschen zusammenzuführen. Hierbei sollen Begegnungen geschaffen und Gespräche zwischen Gott und der Welt ermöglicht werden.

Am Dienstag war es soweit, die Brücke zog in den Gänseacker in Niederzeuzheim. Hier haben wir bei Sommerwetter mit unserem Motto „Summerbridge“ zwei schöne Stunden verbracht.
Ca. 40 Niederzeuzheimerinnen und Niederzeuzheimer waren begeistert von unserer Idee, Cocktails und Getränken in den Farben der Brücke auszuschenken.

Was wollten wir mit der Brücke verbinden?
Pfarrer Fuchs hat es in seiner Verabschiedung an diesem Abend nochmal klar formuliert. „Wir haben eine Brücke zwischen Dorf und Neubaugebiet geschlagen.“  Mit unseren Worten: „Wir sind ein Dorf!“

Wir und unsere Gäste hatten einen schönen Vorabend und wir freuen uns, dass wir teil dieses Projektes sein konnten.

 

 

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Die G-Junioren Bambini-Fußballmannschaft, also die kleinsten Fußballkinder der JSG Heidenhäuschen/Ahlbach/Oberweyer Jugendspielgemeinschaft bestehend aus den Vereinen SV Oberzeuzheim, FC Steinbach, FSV Hangenmeilingen, TuS Ahlbach, SV Oberweyer und TSG Niederzeuzheim, machten mit ihrem Trainer Thomas Kühr ihr Training auf dem Sportplatz unter der Brücke und um die Brücke herum.
Zuerst bekamen die kleinen Fußballer erzählt, warum heute eine Brücke auf dem Sportplatz steht, was die Brücke mit der neuen Pfarrei und dem Fußballspiel verbindet. Die Kinder hörten aufmerksam zu und das Training begann mit 11 kleinen Brückenbauern. Aufgabe war, den Fußball unter der Brücke und von allen Seiten und um die Brücke geschickt durch zu schießen. Dribbling und Schusstraining waren hier angesagt, dabei musste natürlich besonders auf die anderen Spieler geachtet werden, die ebenfalls mit einem Ball unterwegs waren.

Den kleinen Fußballern machte das sichtlichen Spaß. Die Brücke entpuppte sich als optimales Trainingsgerät! In der Trinkpause hockten sich alle als Gruppe auf den Rasenplatz. Pfarrer Müller, selbst sportbegeistert, gesellte sich zur Gruppe.

Die Kinder zählten die Farben an der Brücke und stellten fest: Wir alle zusammen sind 9 Pfarreien! Auch diese müssen lernen miteinander gut auszukommen. Das konnten alle die dort waren, heute von der Kinderfußballmannschaft lernen.

Mit einem Segensgebet, ging das Training weiter.

Mit diesem Motto begann in der schönen Außenanlage der Kita in Niederzeuzheim die Kinderwortgottesfeier an der Brücke.

Ein sonniger Tag mit Eltern, Großeltern und Gästen versammelten sich um die Brücke, dem neuen Symbol unserer Pfarrei.

Philipp Homberg, der Leiter der Kita begrüßte alle Kinder und Gäste an der Brücke, zu diesem schönen Tag.

Er berichtete den Kindern, dass es alleine in Niederzeuzheim 7 Brücken gibt, er selber jeden Morgen über eine Brücke nach Niederzeuzheim fahre.

Petra Heep eröffnete die kleine Feier und Sabine Fritzen unterstütze den Gesang auf der Gitarre.

Unsere Hände sollen eine starke Brücke sein

Was in der Bibel dazu steht, wurde in leichter Sprache den Kindern vorgelesen.

Jesus ist wie eine Brücke   1 Tim 2, 1-6

Die Bibel ist ein besonderes Buch.

In der Bibel sind Geschichten von Jesus.

Jesus hat einen Freund.

Der Freund heißt Paulus.

Paulus schreibt einen Brief an seine Mitarbeiter.

Die Mitarbeiter von Paulus wohnen in Korinth.

Korinth ist eine Stadt

Paulus schreibt:

Liebe Schwestern und Brüder!

Ihr sollt eine gute Gemeinschaft sein.

Ihr sollt viel miteinander beten.

Macht es so!

Sagt Gott: Darum bitten wir.

Sagt Gott: Dafür danken wir.

Sagt Gott: Das hast Du gut gemacht!

Betet für euch.

Betet für die Menschen.

So will es Gott von uns.

Beten ist immer gut für uns.

Wenn wir beten hört Gott uns zu.

Dann können wir das Richtige tun..

Jesus ist wie eine Brücke

Er hört unser Gebet.

Er trägt unser Gebet zu seinem Vater.

Jesus ist ein echter Brückenbauer.

Paulus schreibt: ( zum Schluss )

Das habe ich euch heute verkündet.

Das ist Gottes Wort für uns.

Gottes Wort ist wahr.

Am Ende der Kinderwortgottesfeier wurden alle Hände zu Bücken, alle fassten sich an den Händen, Klein und Groß und sagen das Brückenlied

Unsere Hände sollen eine starke Brücke sein.

Halte fest die Hände und se stürzt nicht ein.

Wenn auch Stürme wehn uns kann wirklich nichts geschehen,

wenn  wir Hand in Hand zusammenstehen.

Empfang am Bahnhof und Eröffnung der Brückentour im Hof Gasthaus Bellinger mit der Kirmesjugend

 

Am Sonntag um 18.30 h trafen sich Menschen am Ortseingang, Bahnhof, um die Brücke zu begrüßen.

Ostvorsteher Jürgen Wagner begrüßte alle die zur Brücke kamen.

Hier wurde der erste Brückenschlag gemacht von ziviler Gemeinde und Pfarrgemeinde.

Von der Idee Menschen an der Brücke, dem neunen Symbol der Pfarrei St Johannes Nepomuk zusammenzuführen.

Verbindendes wurde hervorgehoben und die schöne Idee, diesen Anfang gemeinsam zu machen.

Im Anschluss gab Pfarrer Stefan Müller der Brücke den Segen durch diese Woche mit auf den Weg.

Segen bedeutet, etwas gutes sagen.

Mit guten Wünschen für die unterschiedlichen Treffen und Begegnungen an der Brücke, fuhr die Brücke in Richtung Gasthof Bellinger. Dem Ort wo in jedem Jahr die Dorf Kirmes gefeiert wird.

Mechthild Roth hob hervor, dass die Brücke zwischen Kirchweih und Dorfkirmes die erste Brücke darstellt, wo

gute Tradition mit jährlichen kleinen anderen Überraschungen der Kirmesjugend immer wieder neu gelingt.

Kirmesvater Peter Diefenbach hatte mit der Kirmesjugend einen Impuls vorbereitet.

Danach blieb man in fröhlicher Runde an der Brücke und um die Brücke mitten im Dorf.

 

  ... ob jung, ob alt, ob groß ob klein, mitmachen wäre fein.     

Unter diesem Motto lud die Kath. Kita/Familienzentrum St. Ursula in Niederhadamar ein. Interessierte Kinder mit ihren Eltern und Großeltern kamen  am Freitag, 23. August  2019 zu einem gemeinsamen Abendbrot in den Hof der Einrichtung zusammen. Jeder der wollte, konnte eine Kleinigkeit zum Essen beisteuern. Die Kita selbst hatte Laugengebäck und  Wasser bereitgestellt.

Die Brücke stand im Hof und daran wurde eine lange Tischreihe gestellt, an der alle Platz fanden. Für die Kinder hatten die Erzieherinnen zwei Spielstationen eingerichtet. Sie konnten  das „Brücken- Bauen“  mit großen oder kleinen Bausteinen  testen.

Zusammen mit Pfarrer Müller, Mechthild Roth und  Dagmar Gerads eröffnete die Leitung Andrea Munsch, mit dem Gebet der Pfarreiwerdung, das Abendessen.

Alle Kinder der Kita hatten auch im Vorfeld ein Brückenlied erlernt, welches gemeinsam mit den anwesenden Gästen gesungen wurde.

Am langen Tisch entstanden viele gute Gespräche und das schöne Sommerwetter, trug zum Gelingen der Veranstaltung bei.

 

Zum Abschluss der Brückentour feierten wir einen Familiengottesdienst in der Pfarrkirche St. Marien, musikalisch mitgestaltet vom PopCHORn. Als Erinnerung daran, dass die Liebesbrücke, die Gott zu uns Menschen gebaut hat, uns die Kraft und den Mut gibt, jeden Tag  selbst zu  Brückenbauern zu werden, erhielten alle Kinder eine kleine Brücke für zu Hause.

Die Brücken, die wir von Mensch zu Mensch bauen, haben über den Tod hinaus Bestand. Deshalb machte die Brücke auch Station auf dem Friedhof.  Es geht aber nicht nur um die persönlichen Brücken. Wir wollen als Pfarrei zum Ausdruck bringen, dass wir die Menschen nicht vergessen haben, die in der Vergangenheit Brücken gebaut haben, auf denen wir heute noch gut gehen können.

An Mariä Himmelfahrt wurden im Gottesdienst die Kräutersträuße  gesegnet und im Anschluss an der Brückentheke in Anlehnung an die Kräuterweihe Kräuterschnaps und Kräutertee gereicht. Eine schöne Gelegenheit über den Pastoralen Raum hinaus mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Erst schien es so als würde das Wetter nicht mitspielen, aber nach dem Gottesdienst hatte der Regen zum Glück aufgehört.

Fotos folgen.

Am Mittwoch trafen sich viele zur Brückenzeit am Eiergarten. Bei einer kleinen Andacht , musikalisch gestaltet vom Frauenchor, gab es viele Impulse zu Brückenerlebnissen in unserem Leben: Brücken, die wir jeden Tag neu bauen; Brücken, die wir hinter uns lassen müssen; Brücken, die einstürzen…

Im Anschluss verweilten alle bei Getränken, Gebäck und guten Gesprächen an der Brücke.

Zum Einschulungsgottesdienst war die Brücke als Altar in der Turnhalle der Grundschule Beselich. Die Erstklässler müssen den ersten Schritt auf die wichtige Schulbrücke wagen, verbunden mit viel Freude, aber auch mit einigen Ängsten. Wird die Brücke tragen? Werde ich viele neue Freunschaftsbrücken bauen können? Wie gehe ich damit um, wenn die Brücke nicht so fest zu stehen scheint wie ich es mir wünsche? Am ersten Schultag gibt es vielleicht mehr Fragen als Antworten. Aber als die Kinder mit ihren Klassenlehrerinnen in ihren Klassenraum gehen, überwiegt die Freude, nun endlich diese Brücke im betreten zu dürfen.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern gute Erfahrungen auf dieser wichtigen Brücke des Lebens. Dass neue Horizonte eröffnet werden und sie sich mutig zu neuen Ufern wagen!

Fotografieren war nicht erlaubt, daher an dieser Stelle keine Fotos.

Am Sonntag war die Brücke der Mittelpunkt im Gottesdienst in der Kirche von Oberweyer.

Beim Pfarrfest Oberweyer an Fronleichnam 20.06.2019 wurde die Brücke zunächst als Infostand genutzt. Am Nachmittag diente die Brücke dann als gerne besuchte Cocktailbar.

In der Kita Oberweyer stand die Brücke an zwei Tagen, hier fanden viele Aktionen mit den Kita Kindern an und mit der Brücke statt.

Gestartet ist die Brückentoru Nieder-/Oberweyer am Montag 17.06.2019 in der Kapelle Niederweyer im Zusammenhang mit einem Gottesdienst.

Die Brücke am Rewe Markt in Hadamar

In lockerer Atmosphäre wurde zum Tanz an der Brücke, auf den Melanderplatz in Hadamar, eingeladen.

Ganz in der Nähe der alten Hadamarer Nepomuk Brücke, mit der Statue des Brückenheiligen St Johannes Nepomuk, hörte man Musik zum Tanz, Musik zum stehen bleiben, Musik zum mitschwingen….

Die Brücke stand zentral und gut sichtbar für jeden, der einen Tanz an der Brücke wagen wollte. Hier hatte man die Idee, zum Tanz auf der Straße und an der neuen Brücke der Pfarrei einzuladen. Bei einem Glas Apfelwein und Musik wurde sich unterhalten und getanzt. Menschen die vorbei kamen schauten zu oder wagten selbst einen Tanz an der Brücke. Ein beschwingter Abend mit einer ganz neuen Erfahrung wurde ein kleines Highlight mitten im Alltag.

Menschen die an diesem Tag auf dem Weg zum Anna Haus waren, entdeckten als erstes die farbenfrohe Brücke. Sie fiel direkt ins Auge. Auf diesem Weg wurden Menschen aus den umliegenden Orten:

  • die einen Arzttermin hatten,
  • die dem Bezirksdekan begegnen wollten,
  • die Fragen an den Pfarrer des Bezirkscaritasverbandes hatten,

von dem Pfarrer der neuen Pfarrei, Andreas Fuchs, begrüßt. Dabei war Pfarrer Fuchs in vielfältigen Positionen Ansprechpartner:

  • als Pfarrer der neuen Pfarrei – für Menschen aus den neun Gemeinden

  • als Bezirksdekan des Bezirkes Limburg – für Mitarbeiter der überregionalen Einrichtungen im Bezirk

  • für den Caritasverstand des Bezirkes Limburg – für Mitarbeiter der Caritas

Das Angebot wurde fleißig genutzt. Ein Foto während der Gespräche entstand dabei nicht.

Wortbrücken

Wie oft schon hat mir ein einziges Wort nur eine Brücke gebaut,

über die ich dann einen neuen Weg gefunden habe, einen Zugang, wo vorher alles

aussichtslos schien.

Wie oft schon hat mich ein gutes Wort herausgeführt aus der Sackgasse und mir

einen hilfreichen Ausweg gebahnt, den ich gut gehen konnte.

Wie oft schon hat mir eine wichtige Frage einen Rettungsweg gewiesen, durch den

ich herausgehen konnte, aus manchen inneren Blockaden.

                                                                        Auszug aus "Brückentexte" von Paul Weißmantel

Regelmäßig finden an der Wallfahrtskapelle Herzenberg zu unterschiedlichen Zeit auch Gottesdienste statt. Im Anschluss an den Gottesdienst blieben die Menschen noch einige Zeit an der Brücke stehen. Die Brücke als gemeinsames Pfarreisymbol regte zum Gespräch über die zukünftige, neue Pfarrei an.

 

Eine junge Generation hatte zum Backen an der Brücke ins Pfarrheim eingeladen. Dort entstand an Hand von Bibelstellen ein leckerer Kuchen.

Im pulsierenden Straßenverkehr rund um den Kreisel

  • wo Fußgänger die Straßen überqueren,
  • an der Bushaltestelle warten,
  • ihre Autos auf dem anliegenden Parkplatz parken,

stand die Brücke mit einem Brückenschoppen.

Christen der evangelischen Gemeinde und der katholischen Pfarrei trafen sich an der Brücke zu einem ökumenischen Frühschoppen. Gemeinsamkeiten wurden ausgetauscht. Die Brücke der neuen Pfarrei schaffte auch hier die Verbindung unter den Christen beider Kirchen. An diesem Tag fand auch eine Begegung mit der neuen Pfarrerin Katharina Eisenreich aus der evangelischen Gemeinde statt

Einladung für einen Brückentreff in St. Bartholomäus Ahlbach

Lesen Sie hier, wie die Gläubigen in Oberzeuzheim die Brückenzeiten gestaltet haben.

Am Sonntag, dem 26.05.2019, um 19.30 Uhr trat die Brücke ihre Reise nach

Oberzeuzheim

an.

Daniela Bausch mit Team holte die Brücke an der Kapelle Beselich ab.

Eine gute Reise und viele gute Begegnungen rund um die Brücke wünscht die Pfarrgemeinde St. Ägidius Obertiefenbach.

i.A. Susanne Heep

(alle Brückentourtexte Obertiefenbach stammen von Susanne Heep)

Die letzte Brückenzeit in der Pfarrgemeinde St. Ägidius hatte die Brücke am Sonntag, dem 26.05.2019, an der Wallfahrtskapelle Maria Hilf in Beselich. Die Gremien der Pfarrgemeinde trafen sich zu einem nachdenklichen Text mit dem Titel:

Alle glauben an Schuhe

(als Anstoß einer Auseinandersetzung über unsere Gottesbeziehung) an der Wallfahrtskapelle.  Mit dabei auch Ehepartner der Gremiumsmitglieder.

Begonnen wurde mit einem Brückengebet aus dem Brückenhandbuch: „Die Zeit an dieser Brücke hier, gibt mir Anstoß über meine eigenen Brückenerfahrungen nachzudenken. Bin ich ein Brückenbauer? Wo haben Menschen geholfen Gräben zu überwinden? Hilf uns aufeinander zuzugehen und miteinander unterwegs zu sein.“  (Christoph Heep)

Auf der Brücke waren, in Laufrichtung angeordnet, verschiedene Schuhmodelle zu sehen. Diese Schuhe bewegten sich auf das Schuhmodell (Bild) der Katharina Kasper zu.

Zu diesem Arrangement hörten wir folgenden Text aus dem Brückenhandbuch (Kurzform): „Alle glauben an Schuhe, aber niemand trägt sie!“ (Susanne Heep)

Diese Geschichte erzählt von einem Mann, der im Winter eine große Stadt besucht. Ihm fällt sofort etwas Sonderbares auf. Die Bewohner dieser Stadt tragen keine Schuhe, alle sind barfuß. Nach mehrmaligem Nachfragen (Taxifahrer, Lift Boy, Hotelier), warum denn keiner Schuhe trage und ob man nicht an Schuhe glaube, erhielt der Mann zur Antwort: „Selbstverständlich glauben wir an Schuhe! Das ist der erste Artikel unseres Glaubensbekenntnisses!“ Im Laufe des Tages nahm der Mann an einer Stadtführung teil. Dort wurde ihm eines der schönsten und berühmtesten Schuhhäuser gezeigt. „Werden denn hier Schuhe gemacht?“ Naja, eigentlich nein! Er erfährt weiter, dass der Leiter des Schuhhauses ein begabter Schuh Anpreiser sei, der permanent von Schuhen erzählen würde. Als die Gruppe dann in eine kleine Gasse abbog, sah der Mann durch ein Fenster einen alten Mann, der tatsächlich Schuhe machte. Er ging kurzerhand zu ihm hinein und fragte ihn, warum denn keiner bei ihm Schuhe kaufe. Er antwortete ihm: “Keiner möchte Schuhe tragen. Sie reden nur davon.“ Der Mann kaufte ein paar Schuhe und schenkte sie dem Stadtführer. Dieser antwortete Ihm: „Sie verstehen uns nicht! Das tut man eben nicht!“ Der Mann fragte: „Aber um Himmels Willen, warum nicht?“  Er antwortete: „Ja, sie haben recht! Warum tun wir es nicht?“

Beendet wurde die Brückenzeit mit einem Irischen Segenswunsch: „Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen. Der Herr sei neben dir. Der Herr sei hinter dir. Der Herr sei unter dir. Der Herr sei in dir. Der Herr sei um dich herum. Der Herr sei über dir.“ (Petra Heep)

Fazit und Wunsch dieser Brückenzeit: „Dass alle in der neuen Pfarrei St. Johannes Nepomuk passende Schuhe finden mögen.“

Am Samstag, dem 25.05.2019, stand die Brücke im Mittelpunkt des Vorabendgottesdienstes.

Mit Christus Brücken bauen

Platziert wurde die Brücke im vorderen Teil der Kirche. Sie spannte einen Bogen zwischen Altarraum und Kirchenschiff. Kaplan Benedikt Wach erklärte am Anfang des Gottesdienstes kurz die Bedeutung der Brücke. Der Gottesdienst wurde gesanglich vom Sängerchor Frohsinn mitgestaltet. Bevor der Schlusssegen ausgeteilt wurde, berichtete Susanne Heep über die „Wochen-Begegnungen“ rund um die Brücke.

Danke, dass die Brücke im Mittelpunkt des Gottesdienstes stehen durfte.

Danke an Klaus Heep für den Transport der Brücke.

Am Samstag, dem 25.05.2019, gastierte die Brücke auf dem Friedhof in Obertiefenbach.

Diese Aktion stand unter dem Motto:

Eine Brücke zu den Verstorbenen

Platziert wurde die Brücke gegenüber dem Denkmal für die gefallenen Soldaten, direkt am Eingang des Friedhofs. Sichtbar für jeden, der den Friedhof an diesem Tag aufsuchte. Auf ihr platziert waren: Brückenhandbuch, Brückengedankenbuch, Gebete und Kerzen.

Es steckte die Idee dahinter, sich einige Minuten Zeit zu nehmen:

  • Zeit zum Innehalten
  • Zeit zum Aufatmen
  • Zeit zum Stillwerden
  • Zeit, eine Kerze zu entzünden
  • Zeit, ein Gebet für die Verstorbenen in Stille zu beten
  • Zeit, das Brücken-Gebet in Stille zu beten

Gebet für die Verstorbenen

„Es gibt eine Brücke zwischen Lebenden und Verstorbenen; es ist die Liebe“

Brücken-Gebet (entstanden bei einem ersten Treffen aller Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräte des Pastoralen Raums in der Alten Schule in Obertiefenbach)

Guter Gott,

meine Sorgen und meine Hoffnung lege ich in deine Hände.

Lass die Sorgen geringer werden und die Freude im Glauben stärker wachsen.

Hilf uns die guten Traditionen zu wahren und gib uns die Kraft, für die Zukunft gemeinsam neue Wege zu gehen.

Schenke uns den Mut, einander zu vertrauen.

Gib uns die Fähigkeit und Geduld, gemeinsam eine neue Gemeinschaft zu schaffen.

Dein guter Segen sei mit allen Menschen, die sich im Pastoralen Raum Hadamar gemeinsam auf den Weg zur neuen Pfarrei machen.

Amen.

Danke an alle für Ihr Verständnis und Ihr Interesse.

Danke an Theo Schneider für den Transport der Brücke.

Die zweite Brückenzeit für diesen Donnerstag hatte die Brücke an der Alten Schule. Der Kathüoische Kirchenchor St. Ägidius Obertiefenbach hatte nach seiner Gesangstunde zu einer:

Nachtandacht – Brücken bauen mit Gesang

eingeladen.

Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung über die Bedeutung und das Ziel der Brückentour wurde mit dem Brückengebet: „Wir bitten Dich, sei auch auf dem Weg der Brückentour dabei; segne die Menschen, die sich engagieren, die Hand anlegen und beten, damit in der neuen Pfarrei der Glaube an Dich weitergetragen wird. Segne Brückenzeiten, Brückenideen, und Brückenmenschen damit sie nicht folglos bleiben auf ihrem Weg.“,(Alexandra Rudersdorf) begonnen.

Fortgeführt wurde die Andacht mit dem Bibeltext aus dem Matthäus Evangelium 14,22-23 – Jesus baut Petrus eine Brücke (Kaplan Benedikt Wach). Musikalisch begleitete der Kirchenchor, unter Leitung ihres Dirigenten Christoph Kipping, mit den Musikstücken: „Herr unser Gott“ und „The Blessing of Aaron“. Der Gesang unter freiem Himmel an diesem lauen Maienabend berührte die Herzen.

Nachdem der Segen Gottes über uns alle ausgesendet wurde, freute der Chor sich über einen kleinen Umtrunk an der Brücke. Bei guten Gesprächen über Gott und die Welt, über den Pfarreiwerdungsprozess und über die durchaus gelungene Brückenaktion endete der Abend zu später Stunde im Chorraum.

Der Kirchenchor schrieb ins Brückengedankenbuch:

„Der Kirchenchor St. Ägidius Obertiefenbach wünscht den Pfarrgemeinden einen guten Start und Gottes Segen zur Zusammenführung unter dem Schutz des Brückenheiligen St. Johannes Nepomuk.“

Brücken bauen mit Gesang – auch über die Grenzen hinweg.

Danke dem Kirchenchor mit seinem Dirigenten Christoph Kipping für die Brückenzeit.

Danke an Michael Fuchs für den Transport der Brücke.

Am Donnerstag, den 23.05.2019 gastierte die Brücke in der Katholischen Kindertagesstätte St. Ägidius. Kita Leitung Frau Stephanie Rick hatte zusammen mit ihrem Team, Kaplan Wach und den Kindern eine Brückenandacht vorbereitet, die unter dem Motto stand:

Freundschaft – Streit - Versöhnung

Die Kinder und das Kita Team hatten sich im Turnraum der Kindertagesstätte eingefunden. Mitten unter ihnen die Brücke der Pfarreiwerdung. Nach der Begrüßung und dem Entzünden der Pfarreiwerdungskerze folgte eine Einführung in das Thema Brücke durch Kaplan Benedikt Wach. Die Kinder beteiligten sich mit großer Begeisterung und viel Spaß an der Diskussion! Anschließend sangen die Kinder das Begrüßungslied "Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern".

Das Theaterspiel, das der Brückenzeit ihren Namen gibt, wurde von Paula Reitz und Stephanie Rick vorgetragen. In diesem Theaterstück ging es um Freundschaft, Streit und Versöhnung. Zwei Freunde, Max und Peter, waren in Streit geraten, keiner wusste eigentlich warum! Wenn sie sich begegneten beschimpften sie sich. Eines Tages regnete es. Es bildete sich eine Riesenpfütze. Nachdem es aufgehört hatte zu regnen, traten beide auf die Straße. Sie sah unüberwindlich aus, diese riesen Pfütze, fast wie ein See. Einer der beiden nahm einen Stein. Der andere dachte, er wolle den Stein nach ihm werfen, doch nein …. er legte ihn an den Rand der Pfütze. Dann holte Peter den nächsten Stein. Max dachte, das kann ich auch und holte sich ebenso einen Stein. So bauten sie einen Übergang und trafen sich schließlich in der Mitte. Da sagte Max zu Peter: „Lass uns aufhören mit der Streiterei. Lass uns wieder Freunde werden.“ Und sie gingen gemeinsam auf die andere Seite.

Die Andacht wurde fortgeführt mit dem Lied „Ich will eine Brücke bauen“, dem gemeinsam gesprochenen Vater Unser, dem Segen Gottes und dem Lied „Lasst uns miteinander singen, loben, danken dem Herrn“.

Das Theaterspiel begeisterte die Kinder so, dass es ein zweites Mal aufgeführt wurde.

Im Anschluss an die Andacht wurde die Brücke auf das Kita Außengelände gebracht, wo sie zum Spielen, Verstecken und manch anderer Spielerei den Kindern zur Verfügung stand und rege genutzt wurde.

Vielen Dank an alle, besonders an Stephanie Rick, ihr Team und an Kaplan Benedikt Wach, für die Brückenzeit. Danke an Hans Jürgen Schäfer für den Transport der Brücke.

Mögen wir auch in der Zukunft Brücken bauen und nicht aufhören aufeinander zuzugehen.

„Ich will eine Brücke bauen und

auch ein paar Schritte gehen.

Ich will zu den andern schauen,

ich will zu den andern gehen.“

Am Mittwoch, dem 22.05.2019, gastierte die Brücke im Seniorenzentrum Maria Hilf. Haus- und Pflegedienstleiterin Frau Susanne Steiner und ihr Team hatten zusammen mit der Katholischen Frauengemeinschaft Obertiefenbach zur Brückenandacht unter dem Motto:

„Da berühren sich Himmel und Erde“ (Friedensbrücke) eingeladen.

Vor dem Eingang des Seniorenzentrums versammelten sich zahlreiche Heimbewohner, sowie etliche Besucher, darunter Mitglieder beider Frauengemeinschaften St. Rita und St. Christina im Halbkreis um die Brücke. Nach einer kurzen Einführung über Bedeutung und Ziel der Brückentour begann der besinnliche Teil mit einem Brückengebet: „Brücken sind Zeichen auf dem Weg. Brücken tragen mich über das Ende meines Weges hinaus in die Welt.“  (Manuela Gräf) Die einstudierten neuen geistlichen Lieder „Möge die Straße uns zusammenführen“ sowie “ Da berühren sich Himmel und Erde“ bildeten den musikalischen Teil. Das Hohelied der Liebe trug Pflegedienstleiterin Susanne Steiner vor. Den Abschluss bildet das Segensgebet "Segne mich HERR, dass ich zum Segen werde für andere" (Hannelore Schmidt)und das Lied Marien Maienkönigin. Der Text des Liedes war den Bewohnern noch in sehr guter Erinnerung. Alle sangen kräftig mit.

Nach dem offiziellen Teil fand bei kühlen Getränken noch ein reger Austausch unter den Anwesenden statt. Die Senioren hatten einige Fragen wie z.B.:

  • Welche Farbe hat Obertiefenbach auf der Brücke, welche Niedertiefenbach?
  • Was ist mit dem Namen St. Ägidius? Bleibt der Name uns erhalten?
  • Heißt unsere Kirche dann St. Johannes Nepomuk?
  • Was sind die Vorteile der Zusammenlegung?

Fragen die beantwortet werden konnten.

Eine gelungene Brückenzeit im Seniorenzentrum, die zur Aufklärung, Unterhaltung und zum geselligen Beisammensein diente. Wir haben gemeinsam Brücken geschlagen.

Susanne Steiner schrieb anschließend in das Brückengedankenbuch:

 „Das Seniorenzentrum hat Brücken gebaut! Wir wünschen, dass diese Brücken weiter aufrecht gehalten werden.“

Das Brückengedankenbuch, ein Buch in dasjeder seine Gedanken, Gebete, Geschichten aber auch Bitten, Hoffnungen und Ängste eintragen kann.

Danke an alle, besonders an Pflegedienstleiterin Susanne Steiner und Team, sowie an die Katholische Frauengemeinschaft Obertiefenbach.

Danke auch an Hans Jürgen Schäfer für den Transport der Brücke.

Am Montag, den 20.05.2019 gastierte die Brücke beim Beselicher Rathaus.

Bürgermeister Michael Franz hatte zur

Lebendigen Menschenbrücke

eingeladen.

Zu Beginn trafen sich die Menschen vor der Rathaustür und entzündeten die Kerze des Pfarreiwerdungsprozesses. Nachdem durch Susanne Heep die Bedeutung der Brücke und der Sinn und das Ziel der Brückentour erklärt wurde erläuterte Bürgermeister Michael Franz die Berührungspunkte von Zivil- und Kirchengemeinde in ihrem täglichen Miteinander.

Zu den Berührungspunkten gehören: die Kath. Kindertagesstätte St. Ägidius Obertiefenbach, Aktivitäten im Bereich der Caritas, Senioren, Flüchtlinge, die Bücherei, die Heimatstube, Feste und Veranstaltungen der Kirchen- bzw. Zivilgemeinde und vieles mehr.

Nach dem besinnlichen Teil mit einem Gebet „Selig, die Brücken bauen können von Menschen zu Menschen, denn sie werden Frieden stiften.“ bildeten der Bürgermeister mit seinen MitarbeiterInnen zusammen mit weiteren Besuchern eine Menschenbrücke vom Rathaus bis zum Pfarrheim Alte Schule. In Ihre Mitte nahmen sie die hölzerne Brücke der Brückentour, entstanden im Walter- Adlhoch-Haus in Limburg. Sie symbolisiert die 9 farblich abgesetzten Kirchengemeinden, die am 01.01.2020 zu einer Pfarrei werden.

In der Zukunft möge diese Brücke weiterhin für eine gute Zusammenarbeit zwischen Kirchen- und Zivilgemeinde sorgen.

Danke an alle, besonders an Herrn Bürgermeister Franz, die sich für diese lebendige Menschenbrücke Zeit genommen haben.

Danke auch an die Mitarbeiter des Bauhofs für den Transport der Brücke.

Susanne Heep

Klicken Sie auf die obere rechte Ecke, dann sehen Sie noch mehr Fotos.

Susanne Heep schreibt zum 1. Einsatz der Brücke:

Brückentour

Eine Brücke auf dem Weg zur neuen Pfarrei St. Johannes Nepomuk

Dieses handgreifliche Objekt hatte am Sonntag, den 19.05.2019, mit der Aktion „Wir für Mathilda“ seine erste Brückenzeit in der Pfarrgemeinde St. Ägidius Obertiefenbach. Die Brücke, die derzeit durch unseren Pastoralen Raum Hadamar tourt, diente als Kuchentheke für die Aktion:

„Wir für Mathilda“

Dahinter standen die Kirmesburschen und Kirmesmädchen des Jahrgangs 2018/2019 der Pfarrgemeinde St. Ägidius.

Gemeinsam hatten sie sich zur Aufgabe gemacht, mit einer Kuchenspendenaktion, der kleinen Mathilda zu helfen.

 „Mathilda ist 5 Jahre alt und kämpft um ihr Leben! Sie ist an einem bösartigen Tumor (Neuroblastom Stadium IV) erkrankt. Nach langer intensiver Therapie schien die Krankheit zunächst besiegt. Dann kam der Rückfall, ihre Überlebenschancen sind nun sehr gering. Eine Behandlung, die ihr Leben retten könnte, ist mit sehr hohen Kosten verbunden. Diese müssen aus eigenen Mitteln finanziert werden.“ Weitere Infos unter: www.dehrner-krebsnothilfe.de

 

„Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“

Hermann Hesse

Zunächst trafen sich die Menschen in einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem der Hospizdienst der Caritas seine Arbeit und sein Wirken eindrucksvoll vorstellte.  Weitere Infos: www.caritaslimburg.de/hospizdienst

Im Anschluss ging es auf dem Vorplatz der Kirche, am Gottfried Brunnen, weiter. Bei sonnigem Wetter nahmen die Menschen die Gelegenheit wahr, Kaffee und Kuchen zu genießen und sich für den Nachmittagskaffee das ein und andere Stück Kuchen mit nach Hause zu nehmen. Es fand ein reger Austausch über Gott und die Welt, über die so wichtige Arbeit beim Hospizdienst und über Mathilda, die noch so viele Abenteuer erleben möchte, unter den Besuchern statt. Kaffee und Kuchen waren restlos ausverkauft.

Eine rundum gelungene Aktion, die von den jungen Leuten getragen wurde.

Ein herzliches Dankeschön an den Kirmesjahrgang für dieses große soziale Engagement und die Bereitschaft die Brücke mit in den Mittelpunkt zu nehmen.